NRV Youth

Spannend bis zum Schluss

NRV JUGEND DOMINIERT BEIM HJST: Die Hamburger Meistertitel im 420er, Laser 4.7 und Laser Radial gehen an NRV Segler und Seglerinnen.

4 Tage Spannung pur: Nach der langen Coronapause wurde am Wochenende offiziell die NRV Regattasaison auf der Alster eröffnet: Von Samstag bis Dienstag fanden das 57. Hamburger Jungendsegler Treffen, der Eberhard Wienholt Preis im Opti C sowie der Big Bäng im Opti C statt. Parallel dazu fand der Big Bäng im Opti A&B am Mühlenberger Loch statt.

Coronabedint zwar sehr ausgedünnt, aber immerhin 16 420er-Crews - davon 8 NRV Teams - , 17 Laser Radial (10 NRV) und 10 Laser 4.7 (7 NRV) machten im Rahmen des HJST die Hamburger Meisterschaft unter sich aus.

Am 1. August ging es bei 5-10 Knoten Wind los und es konnten am ersten Tag in allen drei Klassen 4 Wettfahrten gesegelt werden. Die 420er durften am Sonnabend um 11:00 Uhr die Landesmeisterschaft auf der Alster eröffnen und ihre ersten zwei Wettfahrten vollenden, bevor dann um 13:00 Uhr die Laser Radial und Laser 4.7 dazukamen. Nach vier Wettfahrten führte das Team Germershausen/Weigelt vom NRV.
Die später in den Tag gestarteten Laser starten ab 13:00 Uhr in ihre vier Wettfahrten des Tages, wobei die letzten zwei nach Ende der 420er Wettfahrten stattfanden. Dadurch wurde sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau der Boote an Land die Anzahl der Teilnehmenden reduziert und ausreichen Platz geschaffen. Bei den Laser Radial führte am ersten Abend Till Wanser und bei den 4.7 Rosa Ahsbar (beide NRV).

Für die Laser Klassen war der zweite Tag ein Ruhetag und somit wurde Platz geschaffen für die Opti C Kinder. Diese segelten im Rahmen des Eberhardt-Wienholt-Preis das erste Mal eine Regatta.
25 Optis gingen am Sonntag an den Start. Nach drei Wettfahrten konnte sich Nick Lahme (NRV) mit drei Siegen vor Johann Kühnbaum (NRV) , der drei 2. Plätze ersegeln konnte, und Jan Henge (MSC) den Gesamtsieg sichern.

Die 420er sollten dann ab 12 Uhr ihre Wettfahrten 5 bis 8 segeln. Allerdings war dann Warten das große Themen des zweiten Tag des Hamburger Jugendsegler Treffens. Stark drehende und schwache Winde ließen nur eine Wettfahrt für 420er zu, so dass am Montag der Reservetag genutzt werden musste.
In der gesegelten fünften Wettfahrt sicherte sich das Duo Siri Segger / Helena Peters (NRV/MSC) auf der Ziellinie den Wettfahrtsieg und lag nun punktgleich in Führung vor Anton Germershausen / Esbern Weigelt (NRV) und zwei Punkte vor Juliane Adelssen / Marie Halle (NRV / SVH).

Bei der Big Bäng Regatta im Opti C gingen am Montag, den 3. August insgesamt 23 Optis an den Start. Hier konnte sich nach drei Wettfahrten Paul Jeschonnek (MSC) mit 6 Punkten vor Clubkamerad Jan Henge mit einem Punkt Vorsprung und Fiete Feindt (BSC) der 8 Punkte ersegelte den Gesamtsieg sichern.
Ebenfalls am Montag standen für die 420er am Nachmittag die nicht gesegelten Wettfahrten sechs bis acht auf dem Programm und nach einem Tag Pause griffen auch die Laser Radial und Laser 4.7 wieder an, für die regulär die Wettfahrten fünf bis acht auf dem Programm standen.
Anton Germershausen und Esbern Weigelt (NRV) übernahmen die Führung und gingen mit einem Punkt Vorsprung in den finalen Tag. Mit einem Frühstart in der achten Wettfahrt haben sie jedoch schon einen hohen Streicher in der Wertung gesegelt. Auf Rang zwei folgten die Brüder Simon und Tilmann Keßling (NRV) mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang eins. Auf den dritten und vierten Rang lagen Siri Segger / Helena Peters und Juliane Adelssen / Marie Halle punktgleich nur drei Punkte hinter dem zweiten Rang in aussichtsreicher Position.
Im Laser 4.7 führte weiterhin Rosa Ahsbar mit vier Punkten Vorsprung auf Clubkamerad Leon Kähl (beide NRV). Auf Rang drei lag Leif Thorns (MSC) punktgleich vor Niclas Perband (NRV) auf dem vierten Platz.
Im Laser Radial ging Till Wanser (NRV) mit einem Punkt Vorsprung vor Clubkamerad Mats Schönebeck in den Wettfahrttag. Die Schwestern Sarah und Leonie Siepmann (beide MSC) folgten auf den Rängen drei und vier. Hier zeichnete sich allerdings bereits ein eindeutigeres Bild ab. Till Wanser (NRV) führte am Ende des Tages mit vier Punkte vor Mats Schönebeck (NRV). Mit einem elften Rang als Streicher in der Wertung durfte sich Till Wanser jedoch keinen Ausrutscher mehr leisten. Auf dem dritten Platz lag Henrik Peters (NRV) bereits mit sieben Punkten Rückstand.

Am Ende des letzten Tages konnte sich die Crew Anton Germershausen/Weigelt Erpern die Führung behaupten und sicherten sich den Gesamtsieg mit 23 Punkten vor der Crew Simon Keßling/Tilman Kessling mit 26 Punkten und der Crew Juliane Adelssen/ Marie Halle mit 29 Punkten (alle NRV).
Bei den Laser 4.7 konnte Leon Kähl (NRV) Endstand 32 Punkte noch Rosa Ahsbar (NRV) Endstand 40 Punkte überholen und sich somit den Gesamtsieg sichern. Auf dem dritten Platz landete Leif Thorns(MSC) mit ebenfalls 40 Punkten.
Im Laser Radial setzte sich Till Wanser (NRV) mit erheblichen Abstand (26 Punkte) vor Mats Schönebeck (NRV) 43 Punkte und Leonie Siepmann (MSC) 50 Punkte durch.
Alle Sieger sind damit auch Landesjungendmeister in ihren Klassen.

Auf der Elbe waren am 1. und 2. August bei dem vom Mühlenberger Segel Club ausgerichteten Big Bäng Opti – auch mit entsprechender „AHA“-Formel organisiert – im Opti A 26 Optis am Start und im Opti B waren sogar 39 Optis gemeldet, von denen dann immerhin 37 segelten. Während die Opi A Gruppe 3 Wettfahrten segeln konnten schaffte die Opt B Gruppe nur 2 Wettfahrten in dem jeweils engen Tidefenster. Die Plätze bei Opti A verteilen sich wie folgt: Platz 1 Paul Ulrich (ZSK) mit 7 Punkten vor Esther Rodenhausen (MSC) und Constantin Streicher (SVG) mit jeweils 8 Punkten, wobei ein ersegelter 1. Platz für Esther den Ausschlag gab. Im Opti B kam es zu folgenden Platzierungen: 1. Platz Jonny Seekamp (WVH) mit 3 Punkten. 2. Platz Henry Brenne (NRV) mit 6 Punkten und 3. Platz Oscar Leao Grötzinger (MSC) eben falls mit 6 Punkten aber einem 1. Platz in einer Wettfahrt.

Vielerorts wird über mangelnde Abstände, nicht Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen und Verweigerer von Mund-Nasen-Abdeckungen gesprochen. Nicht so an der Hamburger Außenalster beim Norddeutschen Regatta Verein. Dank eines entzerrten Zeitplans, Meldebegrenzung und Teilnehmenden die sich vorbildlich an die „AHA“-Formel halten, begann das von Mai auf August verschobenen diesjährige Hamburger Jugendsegler Treffen erfolgreich.

Ein großer Dank an das gesamte Helfer - und Orgateam des Hamburger Segler Verbandes für die Erarbeitung des vorbildlichen Hygienekonzeptes und dessen Umsetzung. Danke an den Mühlenberger Segel-Club für die die Initiative "Big Bang" Regattaauftakt in Hamburg.

Alle Ergebnisse des 57. Hamburger Jugendsegler Treffens finden Sie hier auf m2s.
Text: Martin Borkmann, HSgV & Sina Wolf